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Dr. Karl Engelhard, Erlangen:
Die kurzen Schilderungen von Lauferlebnissen spiegeln eigene Empfindungen und Stimmungen bei Läufen wieder. Den Autoren gelingt es
in verständlichen worten Momente des Glücksgefühls und der Entspannung beim Laufen zu beschreiben. Das einzigartige Gefühl "sich gut zu fühlen" und geläutert zu sein wird von verschiedenen Läufern wie du und ich und Marathonläufern beschrieben.
Die kurzen Geschichten sind kurzweilig und emotionsreich. Das eben "nicht Beschreibliche" am Langstreckenlauf wird in Empfindungen aufgezeigt.
Elfie Nadolny:
Marten Petersen schreibt mit Begeisterung Geschichten verschiedener Art, die in Literaturforen veröffentlicht wurden und positive Beachtung fanden. Er nahm erfolgreich an verschiedenen Literaturwettbewerben teil.
Die Anthologie Lauf:Genuss enthält Geschichten und Gedichte aus dem Bereich des Laufsports. Weitere Veröffentlichungen sind in Vorbereitung. In der Blütenauslese schildern acht verschiedene Freizeitsportler literarisch sehr eindrucksvoll ihre eigenen persönlichen Erlebnisse und Empfindungen, mal in Gedichten und mal in Geschichten. Das Buch ist anschaulich bebildert. Das zum Thema harmonierende Umschlagsbild ist von Marten Petersen selbst, Satz, Layout und Umschlagsgestaltung sind liebevoll vom Tordenfjord-Verlag Bremervörde gestaltet.
Über die eindrucksvoll schreibenden AutorInnen kann man sich in den Viten am Ende des Buches einen Überblick verschaffen.
Laufen wird -als gesundheitliche Betätigung angewendet- als wahrer Genuss bezeichnet und der weniger sportliche Leser nimmt wohlwollend wahr, dass dieses Buch in keinerlei Weise missionarisch beschrieben wird, sondern die Läufer hinter die Kulissen schauen lassen. So erfährt man an mehreren Stellen, dass sie selber oft genug den „inneren Schweinehund“ überwinden müssen und manche Ausrede sich ab und zu gern einschleichen möchte, es sich doch etwas gemütlicher zu machen. „Bei der Kreuzung hatte ich die Wahl: zwei Kilometer bis nach Hause, hier lockte die warme Stube, das Sofa, eine Torte und Kaffee, oder aber 13 Kilometer weiter zum Ziel!“. So beschreibt der Herausgeber in der Geschichte „The Pig Dog“ den inneren Kampf mit sich selber. Dieser taucht immer wieder auf – zum Beispiel auch in einer Geschichte von Annelie Petersen, die sich überwinden muss, aus dem gemütlichen Bett zu krabbeln, und der Leser kann mit verfolgen, wie die Läufer sich selber Mut machen. Jörg Schwenker spricht von einem Schatten, der ihn begleitet, Karin Schümann erzählt die Situation, in der sie sich selbst motiviert, indem ihr klar wird, mit der halben Strecke quasi das Bergfest überstanden zu haben und sich nach den kleinen Freuden sehnt, die sie sich nach dem Lauf erfüllt. Michael Pick beschreibt in einer sehr sympathischen Weise, wie plump und tapsig er sich vor dem Lauf fühlt und wie sich eine innere Wandlung vollzieht, als er sich der Herausforderung stellt.
Man erfährt verschiedene Faktoren des Laufens: Den gesundheitlichen Aspekt, der immer wieder durchkommt, den psychologischen Aspekt, erfährt, wie sich im Körper Adrenalin aufbaut, wie schön die Läufer es empfinden, sich den eigenen auftretenden Ausreden zum Trotz überwunden zu haben. Der psychologische Aspekt, der Glückshormone weckt, wird sehr nachvollziehbar von Oliver Stoll, Professor für Sportpsychologie, beschrieben.
Weiterhin erfährt der Leser auch einiges über die Natur und über andere Länder. So schreibt z.B. Nicole Mundig eindrucksvoll die Aussicht, die Wiesen, den Duft des Korns und Bertolt Baumann gewährt dem Leser einen Blick in das Land der Mitternachtssonne, außer übers Laufen erfährt man noch etwas über das Land, über Bären, über den Humor der Einheimischen und an anderer Stelle schreibt er: „Es gibt Menschen, die einen Sonnenuntergang sehen, aber nur wenige, die einen Sonnenaufgang erleben.“ In der Tat ist es ein besonderes Erlebnis, die Sonne aufgehen zu sehen.
Lauf: Genuss ist ein Buch von Läufern für Läufer und auch für Laien auf diesem Gebiet, es handelt sich, wie aus dem Vorwort schon hervorgeht, nicht um ein Fachbuch, sondern um das Schildern persönlicher Erlebnisse und Empfindungen. Die Lektüre ist ein Lese-Genuss, auch wenn sich bei dem weniger sportlichen Leser ab und zu ein Stückchen schlechtes Gewissen regt und ihm sagt: du musst ja nicht grad Marathon laufen, aber ein bisschen mehr Sport wäre wohl kein Mord.
Elfie Nadolny
Rezension auf |
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Time is fleating ... |
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Im April 2011 veröffentlicht: |
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... meine Geschichte "Aus dem Rahmen" in der Anthologie "Fundstücke 2011" beim Förderverein für zeitgenössische Literatur NordBuch e.V.
Näheres folgt! |
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Ebenfalls im Frühling ... |
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die kurze Geschichte "Feind und Freund" im Elbverlag, Magdeburg. Die Nutzung der Windkraft an der Nordsee spielt hier ein Rolle. Und die veränderte Sicht auf das raue Wetter ... |
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Beständig? Schön? Regen? |
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